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Angebot des Informatikunterrichts

Tabelle B: Informatikunterricht in der gymnasialen Oberstufe im Ländervergleich
 BELEGUNG
BUNDESLANDEQgAQeA
Baden-Württemberg135
Bayern235b
Berlin235
Brandenburg235
Bremen225
Hamburg235
Hessen225
Mecklenburg-Vorpommern135
Niedersachsen235
Nordrhein-Westfalen335
Rheinland-Pfalz235b
Saarland235
Sachsen12—c
Sachsen-Anhalt22—
Schleswig-Holstein334
Thüringen234
ANMERKUNGENE = EinführungsphaseQgA = Qualifikationsphase, grundlegendes AnforderungsniveauQeA = Qualifikationsphase, erhöhtes Anforderungsniveau
— = nicht gegeben
b in Abhängigkeit vom Schwerpunkt möglichc an drei M.I.T.-Gymnasien möglich
Tabelle C: Informatikunterricht in der gymnasialen Oberstufe, Gleichstellung mit den Naturwissenschaften
BUNDESLANDEINFÜHRUNGSPHASEQUALIFIKATIONSPHASEABITURPRÜFUNG
GLEICHE BELEGUNG WIE NATUR-WISSENSCHAFTEN 1BELEGUNG ERHÖHTES ANF.-NIVEAU 2ERSETZUNG ZWEITER NATUR-WISSENSCHAFT 3ZENTRALE PRÜFUNGS-VORGABEN 4PRAKTISCHE PRÜFUNGS-ANTEILE 5PRÜFUNGSFORMEN (GRUNDLEGENDES
ANF.-NIVEAU) 6
Mecklenburg-Vorpommern✓✓✓✓✓✓
Bayern✓✓✓✓—✓
Niedersachsen✓✓✓✓—✓
Thüringen✓✓✓✓✓—
Hessen—✓✓✓—✓
Nordrhein-Westfalen—✓✓✓—✓
Rheinland-Pfalz✓✓✓—✓—
Sachsen✓—✓✓✓—
Schleswig-Holstein✓✓✓—✓—
Berlin—✓——✓✓
Brandenburg—✓——✓✓
Hamburg—✓—✓—✓
Saarland—✓—✓—✓
Baden-Württemberg—✓—✓——
Sachsen-Anhalt✓———✓—
Bremen—✓————
ANMERKUNGEN✓ = Indikator zutreffend— = Indikator nicht zutreffend
1In der Einführungsphase soll das Fach Informatik eine ähnliche Bedeutung haben wie die Naturwissenschaften. Idealerweise wird Informatik als Pflichtfach eingeführt, wie es in einigen Bundesländern bereits geschehen ist. In anderen Bundesländern, in denen zwei oder mehr naturwissenschaftliche Fächer verpflichtend zu belegen sind, würde die Möglichkeit, ein naturwissenschaftliches Fach explizit durch Informatik zu ersetzen, die Belegungsmöglichkeiten des Fachs erhöhen.
2Die naturwissenschaftlichen Fächer werden in allen Bundesländern sowohl auf grundlegendem als auch auf erhöhtem Anforderungsniveau angeboten. Informatik kann teilweise nicht auf erhöhtem Anforderungsniveau belegt werden. Eine Anpassung des Angebots würde dazu beitragen, ebenso fundierte Kenntnisse in diesem Fach zu vermitteln wie in den Naturwissenschaften. 
3In der Oberstufe sollen die Belegungsmöglichkeiten für das Fach Informatik denen der Naturwissenschaften angeglichen werden. Mindestens eines der naturwissenschaftlichen Fächer ist in allen Bundesländern verpflichtend zu belegen. Die Möglichkeit, eine zweite Naturwissenschaft explizit durch Informatik zu ersetzen, würde die Belegbarkeit des Fachs stärken.
4Für die Abiturprüfungen in den Naturwissenschaften werden die Vorgaben in allen Bundesländern zentral vorgegeben. Für das Fach Informatik ist das länderabhängig — teilweise werden Prüfungsvorschläge dezentral durch die Einzelschulen eingereicht und von einer Prüfungskommission zugelassen. Zentrale Vorgaben für die Abiturprüfungen im Fach Informatik würden eine ähnliche Standardisierung gewährleisten wie in den Naturwissenschaften.
5In den Naturwissenschaften sind fachpraktische Prüfungsanteile grundsätzlich möglich. In Abiturprüfungen im Fach Informatik ist das nicht in allen Bundesländern der Fall. Die Integration von praktischen Prüfungsanteilen würde einen ähnlichen Standard für Abiturprüfungen etablieren wie in den Naturwissenschaften. 
6Das Kriterium betrifft die Prüfungsformen auf grundlegendem Anforderungsniveau. Teilweise kann im Fach Informatik ausschließlich eine mündliche Abiturprüfung abgelegt werden, während bei den Naturwissenschaften grundsätzlich eine schriftliche Prüfung möglich ist. Eine Angleichung der Prüfungsformen des Fachs Informatik an die der Naturwissenschaften würde die Attraktivität als Prüfungsfach erhöhen.

 

Zentrale Kennzahlen zum Informatikunterricht

 DEBWBYBEBBHBHHHEMVNINWRPSLSNSTSHTH

I. Anteil SuS mit Informatik
in der Sek II

15 %7 %11 %12 %15 %17 %22 %10 %40 %9 %14 %26 %15 %43 %14 %12 %33 %

davon weiblich

31 %1—24 %22 %26 %37 %36 %22 %41 %22 %28 %35 %23 %39 %23 %31 %40 %

II. Anteil Abiturienten mit
Prüfungsfach Informatik

—2———5 %—2 %5 %6 %5 %4 %—6 %6 %4 %—1 %

davon weiblich

—2———14 %—18 %13 %—20 %16 %——————

Anmerkung: 
— = keine Angabe

Fußnoten:
1 ohne Baden-Württemberg
2 aufgrund mangelnder Daten kann kein zuverlässiger Deutschlandwert berechnet werden

Quellen:
Kultusministerkonferenz: I
siehe Bundesländerseiten: II

Referenzjahr: 
siehe Bundesländerseiten: BW bis TH
 

 DEBWBYBEBBHBHHHEMVNINWRPSLSNSTSHTH

I. Anzahl bestehende Informatiklehrkräfte
qualifiziert durch ...

1081771712484703053061048541954428086872111563186385149
grundständiges Lehramtsstudium
mit Fach Informatik
3567———226—158——47112273433758212930490
nebenberufliche Weiterqualifizierung
im Fach Informatik
2164———6—273———1103288166208158124
einschlägige Berufserfahrung
als Lehrkraft
851———0—————136—06942100
Quer- oder Seiteneinstieg525———38—43——48233558792100
anderweitige Qualifikation/
keine Angabe
371071712484703530136485419251091000035

II. Anteil Informatiklehrkräfte
an allen Lehrkräften

3 %22 %3 %3 %3 %—5 %2 %6 %1 %3 %3 %4 %10 %2 %2 %1 %

davon weiblich

33 %235 %34 %32 %29 %—32 %32 %49 %29 %32 %28 %38 %34 %42 %20 %32 %

III. Anteil Informatiklehrkräfte,
die Informatikunterricht in der Sek II
erteilen dürfen, an allen Lehrkräften

—1———1,8 %———2,3 %1,1 %1,7 %1,4 %1,1 %1,6 %1,0 %—0,5 %

davon weiblich

—1———27 %———44 %28 %30 %26 %31 %28 %32 %—38 %

IV. Anzahl jährlich neu
eingestellte Informatiklehrkräfte
qualifiziert durch ...

276326751911—8—7236492166—10
grundständiges Lehramtsstudium
mit Fach Informatik
14932518—5—7—7183691143—6
Quer- oder Seiteneinstieg53315—4—1—05280023—4
anderweitige Qualifikation/
keine Angabe
743052192—0—0000100—0

Anmerkung: 
— = keine Angabe

Fußnoten:
1 aufgrund mangelnder Daten kann kein zuverlässiger Deutschlandwert berechnet werden
2 ohne Bremen
3 ohne Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein

Quellen:
siehe Bundesländerseiten: BW bis TH

Referenzjahr: 
siehe Bundesländerseiten: BW bis TH

Studium

 DEBWBYBEBBHBHHHEMVNINWRPSLSNSTSHTH

I. Anzahl Studienanfängerinnen und
   -anfänger im Lehramt Informatik

916103129108300256412106170541555151911

davon weiblich

29137533340101623654145105111

II. Anzahl Absolventinnen und
    Absolventen im Lehramt Informatik

31247361914102310297013132539
davon weiblich939139125741216517002

Weiterbildung

 DEBWBYBEBBHBHHHEMVNINWRPSLSNSTSHTH

III. Anzahl Lehrkräfte Beginn
     Weiterbildung Informatik für
     Sek I und II jährlich

10114701150——6525050—142452921490

davon weiblich

323163—0——2410022—592256120

IV. Anzahl Lehrkräfte Abschluss
     Weiterbildung Informatik
     für Sek I jährlich

7093371030——753048—41255—4032
davon mit Lehrbefähigung nur für Unterstufe203144590———00———0——00

V. Anzahl Lehrkräfte Abschluss
    Weiterbildung Informatik
    für Sek II jährlich

2040350——1022035—29021—2032
davon mit Lehrbefähigung nur für Grundkurse810—0———00——290——2032

Anmerkung: 
— = keine Angabe

Quellen:
Statistisches Bundesamt: I, II
siehe Bundesländerseiten: III, IV, V

Referenzjahr: 
Jahr 2025: I, II
siehe Bundesländerseiten: III, IV, V