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Fast achtzig Jahre nach Erfindung des Computers und dreißig Jahre nach Gründung des World Wide Web spielt die Informatik in deutschen Schulen kaum eine Rolle, obwohl es einen breiten Konsens seitens der Wissenschaft, der Wirtschaft als auch der Bevölkerung in Deutschland gibt, dass die Aufwertung der Informatik in der allgemeinbildenden Schule dringend geboten ist. Dies reflektiert sich unter anderem in den Empfehlungen des Deutschen Wissenschaftsrats, breiten Bündnissen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft, wie der Offensive Digitale Schultransformation aber auch regelmäßig in bevölkerungsrepräsentativen Umfragen, nach denen sich zuletzt 69 Prozent der Menschen in Deutschland für ein Pflichtfach Informatik ab Klasse 5. aussprechen.

Der Informatikmonitor, der auf einer umfangreichen Synopse von Richard Schwarz (Uni Rostock) fußt, schafft einen aktuellen Überblick über Stand der informatischen Bildung in Deutschland und gibt detaillierten Einblick in die Situation in den einzelnen Bundesländern. Er untermauert nicht nur den akuten Handlungsbedarf, um eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt zu ermöglichen, sondern gibt auch Anlass zur Diskussion. 

Informatikunterricht in Deutschland – Sekundarstufe I